TRANSIT steht für „Transnational Regional Administration Network for Sustainable Integrated Transport“. Ziel von TRANSIT ist, in der Euregio Maas-Rhein (Deutschland, Belgien, Niederlande) grenzüberschreitende Kooperationen im Bereich der nachhaltigen Mobilität zu fördern. Das drei Jahre – vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2027 – laufende Projekt verfügt über ein Gesamtbudget von 3,14 Millionen Euro. Davon werden 50% durch die Europäische Union im Rahmen des Interreg-Programms mitfinanziert. Die Partner aus Nordrhein-Westfalen, darunter go.Rheinland, erhalten zusätzlich 30% der Kosten vom Land NRW erstattet.

Insgesamt 12 Partner aus den drei Ländern arbeiten unter Federführung des AVV im Projekt zusammen. Im Projektkonsortium befinden sich Verkehrsunternehmen, Aufgabenträger, Universitäten und weitere öffentliche Verwaltungen, die sich mit dem ÖPNV in der Euregio Maas-Rhein beschäftigen und diesen langfristig mit einer Reihe von Maßnahmen verbessern wollen. 

In den vier Arbeitspaketen von TRANSIT werden z. B. Daten zum Mobilitätsverhalten und dem ÖPNV-Angebot in der Grenzregion gesammelt, das Mobilitätsmanagement in Firmen der Region gefördert, ein KI-gestütztes Mobilitätstool entwickelt.

 

Als SPNV-Aufgabenträger in der Region Köln-Bonn-Aachen, führt go.Rheinland innerhalb des Projektes zwei Machbarkeitsstudien zur Verbesserung des SPNV-Angebots in der Region durch. Die erste Studie zu möglichen neuen Haltepunkten für den Personenverkehr auf der Bahnstrecke zwischen Aachen und Belgien befindet sich aktuell in der Fertigstellung. Die zweite Studie, die auf die Verbesserung des Angebots zwischen Deutschland und den Niederlanden abzielt, ist in Vorbereitung. Darüber hinaus unterstützen wir unseren Partner, die SNCB, in der Durchführung einer Machbarkeitsstudie zum zukünftigen „RE 29“ zwischen Brüssel, Lüttich, Aachen und Köln. Für seine Aktivitäten im Projekt verfügt go.Rheinland über ein Budget von ca. 67.000 Euro.