Weiterer Meilenstein für die Mobilitätswende in Königswinter

Fertigstellung des Rheinradweges in Niederdollendorf

Königswinter. Mit der Fertigstellung des dritten Bauabschnitts des Rheinradwegs zwischen der Fährstraße und dem Weidenweg in Königswinter-Niederdollendorf ist ein weiterer Meilenstein für eine moderne und nachhaltige Mobilität in Königswinter realisiert worden. Die Bauarbeiten, die im September 2025 begonnen hatten, konnten Anfang Mai 2026 erfolgreich abgeschlossen werden.
Im Zuge der Maßnahme wurde die Rheinuferstraße umfassend saniert und zur Fahrradstraße umgestaltet. Radfahrende profitieren nun von einer deutlich verbesserten, sicheren und komfortablen Wegeführung entlang des Rheins. Gleichzeitig wurde die Bushaltestelle „Niederdollendorf Fähre“ barrierefrei ausgebaut und die Straßenbeleuchtung modernisiert und erweitert. Dies trägt wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur besseren Nutzbarkeit für alle Verkehrsteilnehmenden bei.

Ein besonderes Highlight der Maßnahme ist die Weiterentwicklung des Bereichs rund um die Fährstraße zu einem zukunftsweisenden Mobilitätsknoten. Die bereits vorhandene Infrastruktur – darunter Parkplatzflächen, E-Ladestationen für PKW und Fahrräder sowie die Anlegestelle der elektrischen Fähre – wurde gezielt ergänzt. In Zusammenarbeit mit dem ADAC wurde der Stadt Königswinter eine neue Radservicestation gesponsert. Die zusätzlichen überdachten Fahrradabstellmöglichkeiten und ein Standort des Fahrradverleihsystems, die den Standort zu einem Mobilitätsknoten aufwerten, befinden sich derzeit in Planung. Das Ziel ist es, den Umweltverbund weiter auszubauen, zu stärken und vernetzte Mobilität erlebbar zu machen.
Bürgermeisterin Heike Jüngling betont: „Mit der Fertigstellung des dritten Bauabschnitts des Rheinradwegs erreichen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein für die Mobilitätswende in Königswinter. Die neue Fahrradstraße, die barrierefreien Bushaltestellen und die ADAC-Fahrradservicestation in Niederdollendorf zeigen beispielhaft, wie eine moderne, sichere und klimafreundliche Infrastruktur aussehen kann. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die dieses Projekt so erfolgreich umgesetzt haben. Ganz besonders bedanken möchte ich mich auch bei den Unterstützern dieses Projektes, dem Zweckverband go.Rheinland der Bezirksregierung Köln, sowie dem ADAC.“

Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen wurde über die Weiterleitungsrichtlinie des Zweckverbandes go.Rheinland für Investitionsvorhaben des ÖPNV mit 100 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert. Die Fördersumme belief sich auf rund 240.000 Euro.

Darüber hinaus wurde die Umgestaltung der Rheinuferstraße zur Fahrradstraße im Rahmen des Programm Stadt und Land des Bundes in Verbindung mit dem Nahmobilitätsprogramm des Landes NRW mit rund 570.000 Euro gefördert und deckt damit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Ein weiteres besonderes Element ist die neue Fahrradreparaturstation, die vom ADAC zur Verfügung gestellt wurde, um Radfahrenden künftig schnelle Hilfe bei kleineren Pannen zu bieten.

Auch Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer von go.Rheinland, hebt die Bedeutung des Projekts hervor: „Der nun fertiggestellte Bauabschnitt ist ein gelungenes Beispiel für die intelligente Verknüpfung verschiedener Mobilitätsangebote. Solche Projekte leisten einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs und des Radverkehrs gleichermaßen. Genau solche Projekte bringen die Mobilitätswende vor Ort voran.“

Die Stadt Königswinter unterstreicht mit dieser Maßnahme ihr Engagement im „Aktionsprogramm Fahrradmobilität“, das die nachhaltige Weiterentwicklung des Radverkehrs und die Stärkung umweltfreundlicher Mobilitätsformen konsequent vorantreibt.

Fertigstellung des Rheinradweges in Niederdollendorf

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