Weitere Standorte sollen Vernetzung von Mobilitätsangeboten vorantreiben
Köln/Monschau. Mit dem Ausbau der Haltestelle „Imgenbroich Bushof“ hat die Stadt Monschau die erste Mobilstation in der StädteRegion Aachen errichtet. Heute eröffnete Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer vom Aachener Verkehrsverbund (AVV) und von go.Rheinland, die Mobilstation gemeinsam mit Monschaus Bürgermeisterin Dr. Carmen Krämer, Susanne Lo Cicero-Marenberg, Mobilitätsdezernentin der StädteRegion Aachen, und Martin Tremöhlen, Leiter des Fachbereichs Mobilitätsmanagements bei der Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG).
Dank einer Förderung durch go.Rheinland wurde die Haltestelle des Stadtteils Imgenbroich nicht nur barrierefrei ausgebaut. Sie vereinfacht nun auch den Umstieg von Fahrrad oder Pkw auf den ÖPNV, beispielsweise in den Schnellbus nach Aachen. Eine Stele im einheitlichen „mobil.nrw“-Design zeigt die Angebote der Mobilstation sowie die Abfahrtszeiten der regionalen Buslinien.
„Wir freuen uns, jetzt auch bei uns in der StädteRegion Aachen den Startschuss für das bereits bewährte Konzept der Mobilstationen gegeben zu haben. Weitere Standorte sind bereits in Planung und im Bau. Sie werden an wichtigen Knotenpunkten in der Region Mobilitätsangebote vernetzen und so den Nahverkehr weiter verbessern und den Umstieg auf klimaschonendere Angebote attraktiv machen“, sagt Hans-Peter Geulen.
Susanne Lo Cicero-Marenberg fügt hinzu: „Im Netzwerk Mobilitätswende Region Aachen (NEMORA) arbeiten wir mit allen Kommunen, dem AVV und der ASEAG am Ausbau des Angebots im ÖPNV und für den Radverkehr sowie an der Vernetzung aller Verkehrsmittel. Es ist insofern ein besonderer Erfolg, dass wir heute die erste Mobilstation in der StädteRegion offiziell einweihen können. Damit setzen wir den Startpunkt für die Installation zahlreicher Mobilstationen. Hiervon werden die Pendelnden und Reisenden in der Region, aber auch Touristinnen und Touristen profitieren.“
Die Haltestelle „Imgenbroich Bushof“ verfügt nun über zehn Fahrradboxen mit dem integrierten Buchungs- und Zugangssystem „radbox.nrw“ sowie 19 Park-and-Ride-Parkplätze für Pkw. Überdachte Fahrradabstellanlagen sowie eine Fahrradservicestation werten die Haltestelle zusätzlich auf.
Bürgermeisterin Dr. Carmen Krämer ergänzt anlässlich der Eröffnung der Mobilstation: „Durch den Ausbau wird nicht nur der Haltepunkt am Bushof Imgenbroich aufgewertet, es entsteht auch ein zeitgemäßer Verknüpfungspunkt zu weiteren Angeboten des Umweltverbunds. Gut vernetzte Angebote senken Zugangshemmnisse zum Nahverkehr und fördern somit die Teilhabe der Monschauerinnen und Monschauer.“
Martin Tremöhlen: „Mit Mobilstationen bringen wir die vernetzte Mobilität aus unserer movA-App in den öffentlichen Raum. Als ASEAG betreiben wir diese Knotenpunkte nicht nur, wir gestalten sie in der StädteRegion auch aktiv mit – damit der Umstieg auf Bus, Rad oder Sharing-Angebote so einfach und attraktiv wie möglich wird.“
Insgesamt sollen in der StädteRegion rund 45 Mobilstationen entstehen. Im Rheinland sind auf Initiative von go.Rheinland, dem AVV und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in den vergangenen Jahren bereits rund 120 Mobilstationen errichtet worden.
go.Rheinland ist Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV), Fördergeber für Investitionen in den ÖPNV und den SPNV sowie Träger regionaler Mobilitätskonzepte im Rheinland. Die Kosten von 53.000 Euro für den Ausbau der Haltestelle „Imgenbroich Bushof“ zur Mobilstation wurde von go.Rheinland mit 90 Prozent (rund 48.000 Euro) gefördert.
Bildnachweis: Das Bild zeigt von links Martin Tremöhlen, Hans-Peter Geulen, Dr. Carmen Krämer und Susanne Lo Cicero-Marenberg am Bushof Imgenbroich (© go.Rheinland GmbH)
