Neuer Knotenpunkt für klimafreundliche Mobilität – gefördert von go.Rheinland
Siegburg. Die Umbauarbeiten an der Bushaltestelle „Volkshochschule“ sind abgeschlossen: die neue Mobilstation VHS/ Heinrichstraße konnte somit heute offiziell eröffnet werden. Die Haltestelle wurde barrierefrei ausgebaut und mit einem neuen Wartehäuschen ausgestattet. Zum Knotenpunkt für klimafreundliche Mobilität wird die Haltestelle in Siegburgs Stadtmitte durch die Integration von Sharing-Angeboten (Carsharing, Fahrräder und E-Tretroller), überdachte Fahrradabstellplätze und Ladesäulen für Elektroautos. Die Stadt Siegburg setzt damit ein klares Zeichen für die Verkehrswende. Das Projekt wird vom Zweckverband go.Rheinland finanziell zu 100 Prozent gefördert.
„Mobilität, die verbindet und das Stadtbild aufwertet“
Bürgermeister Stefan Rosemann zeigte sich bei der Eröffnung erfreut über den gelungenen Abschluss der Bauarbeiten: „Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass Mobilität heute flexibel gedacht werden kann. Die neue Mobilstation an der Volkshochschule ist ein weiterer konkreter Schritt in Richtung eines modernen, vernetzten Verkehrssystems für Siegburg. Wir schaffen Orte, an denen Mobilität funktioniert und sich Menschen gerne aufhalten.“ Der stellvertretende Verbandsvorsteher des Zweckverbandes go.Rheinland, Sebastian Schuster, ergänzt: „Die Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit, sich je nach Bedürfnis und Vorliebe entscheiden zu können, mit welchem Verkehrsmittel sie ihre Wege zurücklegen und das jeden Tag aufs Neue.“
Die Stadt dankt go.Rheinland für die tatkräftige Unterstützung bei der Planung und Umsetzung.
Ganzheitliche Herangehensweise
Neben dem umfangreichen Angebot der neuen Mobilstation, das unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse an einem zentralen Punkt bündelt, wurden auch die Belange der Anwohnenden berücksichtigt. Im Zuge der Umbauarbeiten schuf die Stadt auf eigene Kosten in der angrenzenden Humperdinckstraße neue Bewohnerparkplätze, um den Parkdruck im Umfeld zu reduzieren. Während der Bauarbeiten zeigte sich, dass die markante Schwarzpappel deutlich weiter ausgedehnte Wurzeln besitzt als zuvor angenommen. Um diese zu erhalten, wurde kurzfristig die Planung angepasst und die Baumscheibe vergrößert. So bleibt das Wurzelwerk geschützt und der Baum länger erhalten – ein wichtiger Schritt für das Mikroklima, mehr Schatten im Sommer und für die allgemeine Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.
go.Rheinland: Kommunen auf dem Weg zur Verkehrswende begleiten
go.Rheinland-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober betonte die Bedeutung des Projekts im regionalen Kontext: „Mobilstationen sind wichtige Verknüpfungspunkte im Mobilitätsmix einer Stadt. Das Angebot verschiedener Verkehrsmittel an einem Ort lädt dazu ein, klimafreundliche Alternativen zum eigenen Auto zu nutzen. Wir freuen uns, dass Siegburg sich nun mit auf diesen Weg macht und mit der Mobilstation an der Volkshochschule ein starkes Signal für vernetzte Mobilität im Rhein-Sieg-Kreis setzt.“ go.Rheinland unterstützt interessierte Kommunen nicht nur als Förderbehörde, sondern bietet auch intensive Beratung und Unterstützung in der Umsetzung von Mobilstationen.
Hintergrund: Mobilstationen im go.Rheinland-Gebiet
Siegburg ist mit dem Ausbau nun Teil eines verbandweiten Netzes an Mobilstationen, welches der flächendeckenden Anbindung an klimafreundliche Verkehrsangebote dient.
Mobilstationen sind vernetzte Umsteigepunkte, an denen verschiedene Fortbewegungsarten gewählt und miteinander kombiniert werden können. Der hohe Wiedererkennungswert des landesweit einheitlichen mobil.nrw-Stationsdesigns erleichtert die Orientierung an den Stationen.
Bis 2028: drei Mobilstationen für Siegburg
Die Mobilstation VHS/Heinrichstraße ist die erste von drei Mobilstationen, deren Ausbau in Siegburg von go.Rheinland gefördert wird. So werden auch die Bushaltestellen „Holzgasse“ und „Schreck“ bis 2028 zu Mobilstationen umgebaut. Die Gesamtkosten aller drei Maßnahmen belaufen sich auf 873.400 Euro und werden komplett von go.Rheinland gefördert. Alle Mobilstationen in Siegburg werden barrierefrei ausgebaut, erhalten neue begrünte Wartehäuschen und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Die weiteren Angebote der jeweiligen Stationen werden individuell an die Begebenheiten vor Ort angepasst.
