3 Fragen an … Christoph Overs, Bereichsleiter Mobilitätsmanagement bei go.Rheinland und Leiter der Koordinierungsstelle Rheinland des Zukunftsnetz Mobilität NRW

Drei kommunalpolitische Mobilitätsforen und die Europäische Mobilitätswoche mit ihren vielfältigen Aktionen rund um Bus und Bahn sowie den Rad- und Fußverkehr: Hinter dem Zukunftsnetz Mobilität NRW liegen ereignisreiche Wochen. Wir haben mit Christoph Overs darüber gesprochen, welche Eindrücke er aus den Gesprächen mit kommunalen Entscheidungsträger*innen mitnimmt, welche Ideen ihn während der Europäischen Mobilitätswoche besonders begeistert haben und welche Wünsche er für die Mobilität in Nordrhein-Westfalen mit Blick auf die Zukunft hat.

Christoph, Du hast in den vergangenen Wochen die drei kommunalpolitischen Mobilitätsforen in Köln, Gummersbach und Aachen begleitet. Welche Begegnungen oder Momente sind Dir dabei besonders in Erinnerung geblieben?

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die offene und konstruktive Atmosphäre bei allen drei Mobilitätsforen. Ob in Köln, Gummersbach oder Aachen: Überall habe ich engagierte Menschen getroffen, die mit viel Leidenschaft an der Mobilität von morgen arbeiten.

Spannend waren vor allem die Gespräche am Rande der Veranstaltungen. Dort wurde deutlich, wie unterschiedlich die Herausforderungen vor Ort sind, aber auch, wie viel man voneinander lernen kann. Genau dieser direkte Austausch macht solche Formate für mich besonders wertvoll.

Die Europäische Mobilitätswoche zeigt jedes Jahr, mit wie viel Kreativität Kommunen die Mobilität vor Ort gestalten. Welche Aktion oder Idee hat Dich in diesem Jahr besonders begeistert?

Mich begeistert jedes Jahr, mit wie viel Kreativität die Kommunen das Thema Mobilität aufgreifen. Besonders spannend finde ich Aktionen, die Menschen einfach mal dazu bringen, etwas Neues auszuprobieren, sei es auf dem Fahrrad, zu Fuß oder mit Bus und Bahn.

Was mir dieses Jahr besonders gefallen hat: Es waren viele Ideen dabei, die zeigen, wie Mobilitätsangebote Begegnungen fördern, öffentliche Räume beleben und den Alltag der Menschen erleichtern können. Genau diese Mischung aus Engagement, Kreativität und Praxisnähe macht die Europäische Mobilitätswoche für mich so besonders.

Stell Dir vor, wir führen dieses Gespräch in fünf Jahren noch einmal: Welche Fortschritte bei der Mobilität in NRW würdest Du dann gerne sehen?

Ich wünsche mir, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen noch einfacher zwischen verschiedenen Mobilitätsangeboten wählen können. Dazu gehören ein attraktiver öffentlicher Verkehr, gut verknüpfte Angebote sowie sichere Wege für den Rad- und Fußverkehr.

Außerdem hoffe ich, dass Kommunen weiterhin voneinander lernen und erfolgreiche Ideen teilen. Wenn wir in fünf Jahren sagen können, dass mehr Menschen die für sie passenden Mobilitätsangebote nutzen und Mobilität im Alltag einfacher geworden ist, dann haben wir gemeinsam viel erreicht.